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Artist Exhibitions:
12.12.02 - 28.02.2003 Frankfurt, KSM, Germany
02.02.03 - 17.03.2003 München, Großhadern Gal. Atrium
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Further Information
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Artist Galleries:
Coming Soon!
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Artist Reviews:
Coming Soon!
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Collections:
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Commissions:
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Artist Statement for Bernd Erich Gall
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Bernd Erich Gall · Visual Concept Art
Paintings · Objects · Installations · Video-Art · Film
Bernd Erich Gall: 8 Till Late Shop. - Essay, 1998. Auszug:
In einer Zeit, in der Darstellungen, Arbeits- und Emotionsfelder, Konzepte und Erlebnisse innerhalb des Kunstgeschehens aufgrund ihres Wiederholungs- und Ambiguitätscharakters nahezu spurlos an uns vorübergehen, bietet die mimetisch/konvulsive Umsetzung alltagsorientierter Begegnungs- und Erlebnisfelder als Kunstform eine wichtige Sprach- und Identifikationsebene. Der von Konstruktion, Erfindung, Selbstinszenierung beherrschte Kunstraum findet seine Entsprechung im Alltag und wird von diesem an Vielfalt und Wirkung nicht selten übertroffen. Die Suche nach dem Ich, dem how to come into being, wird zum aleatorischen surfen durch Konstrukte der Alltagswelt, deren Dispersion sich von screen zu screen multipliziert. Sich als Kunstform darauf einzulassen heißt, sich an der Redundanz alltäglicher Welten zu bedienen, sie irrezuleiten, ihnen „Fragen auf Antworten“ zu stellen, sie zu outen als das, was sie sind: Bilder von Bildern von Bildern.
Bernd Erich Gall: Discovery Channel. Click Here To Disappear Completely. Essay, 2001. Auszug:
In der künstlerischen Auseinandersetzung ist die Ablösung vom Gesellschaftsprozess des »Miteinander« eine wichtige Ausgangsgrundlage. Leinwand, Screen, Raum und Konzept positionieren Sichtweisen, die nicht in simplen Subjekt-Objekt-Beziehungen enden dürfen. Sehen, Wahrnehmen, Träumen sind Einstiegsorte somnambuler Gangweisen: »Ich träume, dass ich träume, dass ich sehe. Ich fühle, dass ich träume, dass ich fühle.« Beide Sentenzen unterstreichen Wahrnehmungsmuster innerhalb einer Abwesenheitsposition.
Der Künstler bebildert, bespielt, bewegt. Dabei gelingt es ihm, Ort und Zeit zu überwinden, sie als ein Konstrukt zu entlarven. Er verlässt die Gemeinschaft. Er träumt sich aus dem Gesellschafts/t/raum hinaus. Sprache und Bild lösen sich auf, enden in kryptischer Konvulsion, verlieren Form, Fläche, Farbe und Inhalt.
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