BERND ERICH GALL
Straubenhardt, 75334 - Germany



Original Artworks (4)

Bernd Erich Gall; Voids 3, 1998, Original Painting Oil, 280 x 190 cm.
Bernd Erich Gall
Original Oil Painting, 1998
280 x 190 cm (110.2 x 74.8 inches)
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Bernd Erich Gall; Voids 12, 2000, Original Painting Oil, 280 x 190 cm.
Bernd Erich Gall
Original Oil Painting, 2000
280 x 190 cm (110.2 x 74.8 inches)
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Bernd Erich Gall; Voids 9, 1998, Original Painting Oil, 140 x 140 cm.
Bernd Erich Gall
Original Oil Painting, 1998
140 x 140 cm (55.1 x 55.1 inches)
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Bernd Erich Gall; Mossy Cup 1, 1997, Original Mixed Media, 25 x 10 cm.
Bernd Erich Gall
Original Mixed Media, 1997
25 x 10 cm (9.8 x 3.9 inches)
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Artist Statement


Bernd Erich Gall · Visual Concept Art

Paintings · Objects · Installations · Video-Art · Film

Bernd Erich Gall: 8 Till Late Shop. - Essay, 1998. Auszug:
In einer Zeit, in der Darstellungen, Arbeits- und Emotionsfelder, Konzepte und Erlebnisse innerhalb des Kunstgeschehens aufgrund ihres Wiederholungs- und Ambiguitätscharakters nahezu spurlos an uns vorübergehen, bietet die mimetisch/konvulsive Umsetzung alltagsorientierter Begegnungs- und Erlebnisfelder als Kunstform eine wichtige Sprach- und Identifikationsebene. Der von Konstruktion, Erfindung, Selbstinszenierung beherrschte Kunstraum findet seine Entsprechung im Alltag und wird von diesem an Vielfalt und Wirkung nicht selten übertroffen. Die Suche nach dem Ich, dem how to come into being, wird zum aleatorischen surfen durch Konstrukte der Alltagswelt, deren Dispersion sich von screen zu screen multipliziert. Sich als Kunstform darauf einzulassen heißt, sich an der Redundanz alltäglicher Welten zu bedienen, sie irrezuleiten, ihnen „Fragen auf Antworten“ zu stellen, sie zu outen als das, was sie sind: Bilder von Bildern von Bildern.

Bernd Erich Gall: Discovery Channel. Click Here To Disappear Completely. Essay, 2001. Auszug:
In der künstlerischen Auseinandersetzung ist die Ablösung vom Gesellschaftsprozess des »Miteinander« eine wichtige Ausgangsgrundlage. Leinwand, Screen, Raum und Konzept positionieren Sichtweisen, die nicht in simplen Subjekt-Objekt-Beziehungen enden dürfen. Sehen, Wahrnehmen, Träumen sind Einstiegsorte somnambuler Gangweisen: »Ich träume, dass ich träume, dass ich sehe. Ich fühle, dass ich träume, dass ich fühle.« Beide Sentenzen unterstreichen Wahrnehmungsmuster innerhalb einer Abwesenheitsposition.
Der Künstler bebildert, bespielt, bewegt. Dabei gelingt es ihm, Ort und Zeit zu überwinden, sie als ein Konstrukt zu entlarven. Er verlässt die Gemeinschaft. Er träumt sich aus dem Gesellschafts/t/raum hinaus. Sprache und Bild lösen sich auf, enden in kryptischer Konvulsion, verlieren Form, Fläche, Farbe und Inhalt.

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